Kreatives Fotografieren (oder „K-sessions“) ist ein relativ neues Feld der Hochzeitsfotografie. Am besten lässt sich das so beschreiben: Aus der traditionellen Hochzeitfotografie, die sich lange mehr auf’s Posieren und gestellte Szenen konzentrierte, hat sich diese Version des Fotografierens auf hohem Niveau entwickelt. Hier geht es mehr um eine Neugestaltung des Hochzeits-Themas; zum Beispiel, indem ein ungewöhnlicher Kontrast zwischen traditioneller Hochzeitskleidung und dem Szenerie erstellt wird; indem das Paar beispielweise in einer leerstehenden Fabrik, auf Bahngeleisen, am Strand oder an ganz anderen Orten fotografiert wird. Die Grenzen des Möglichen sind hier sehr weit gesteckt!

Dabei wird oft sehr individuell vorgegangen. Die K-session hängt von der besonderen Atmosphäre eines Ortes, von ganz individuellen Ideen der Darstellung und oft auch von den Umständen ab, die Ihr zusammen mit dem Fotografen entdeckt. Das Ziel ist, aus den Hochzeitsbildern etwas ganz Spezielles, Eigenes zu machen. Dazu bedient sich der Hochzeitfotograf oft ungewöhnlicher Techniken, Accessoires und Stile. Und manchmal muss ein Brautpaar dazu ganz schön „schwitzen“, Luftsprünge machen, Bergwände erklettern – und das im Hochzeitsdress. Wir haben auch schon Paare in vollerMontur vom Bootssteg ins Wasser springen lassen – was fantastische, fröhliche Aufnahmen gibt! Das Ergebnis hängt dabei ganz individuell vom ästhetischen Niveau, des Fotografen, von der Experimentierfreudigkeit des Brautpaars und von vielen anderen Faktoren ab – in jedem Fall aber resultiert es in Fotos, die unvergleichlich und einzigartig sind.

Doch solche Bilder entstehen nicht ohne einen gewissen Aufwand. Für ein wirklich beeindruckendes, starkes Portfolio sollte man etwas Zeit investieren und an mindestes 2-3 verschiedenen Orten ausprobieren, was einem persönlich am besten gefällt und die Wirkung hat, die man sich wünscht. Dazu reicht eine halbe Stunde nebenbei im Stress der Hochzeitsvorbereitung nicht, denn in so kurzer Zeit entsteht kein entspanntes Verhältnis zur Kamera und zur speziellen Situation, in die Ihr Euch begeben wollt. Wenn Ihr dafür aber Bilder bekommt, für die Euch noch Eure Enkelkinder bewundern, dann ist das gut investierte Zeit und Geld.

Extra-Tag: Die Kreativ-Fotosession
Solche Extra-Tage, an denen Ihr Euch rein auf die Fotos konzentriert, waren früher eher selten; doch seit ein bis zwei Jahren entscheiden sich immer mehr Paare für diese entspannte Lösung.
Es ist schon viel besser, das Erlebnis einer solchen kreativen Fotosession auf einen Extra-Tag zu verlegen – am besten ganz unabhängig vom eigentlichen Hochzeitsgeschehen. Denn oft ist der Hochzeitstag selber randvoll mit Tätigkeiten, die Ihr nicht verpassen wollt. Und kreative Hochzeitsbilder entstehen am einfachsten, wenn sie mit genügend Zeit und ohne Unterbrechungen in einem konzentrierten Rahmen gemacht werden.

Je nachdem, wozu Ihr die Bilder verwenden wollt, bietet sich ein Termin vor oder nach der Trauung an. Macht Ihr es vorher, könnt Ihr die Bilder oder eine ganze Serie für Eure Einladungen benutzen oder daraus ganze Diashows erstellen– wenn gewünscht, inklusive „making off“ – wie in einem echten Hollywood- Film. Macht ihr den Termin nachher, dann könnt ihr zum Beispiel Eure Freunde und Verwandte damit überraschen, wie Ihr die Hochzeitgeschenke auspackt oder zum ersten Mal benutzt – solche Bilder sorgen garantiert für Freude. Und schliesslich macht die ganze Sache auch Euch und dem Fotografen einen Heidenspass!
Zuletzt noch ein Tipp: Wenn Ihr Euch den Hochzeitfotografen Eurer Träume weder für einen ganzen Tag leisten wollt oder könnt, dann vereinbart doch eine K-session auf einen Extra-Tag und probiert ein vom Fotografen vorgeschlagenes Sujet aus. Wir nehmen diese Auftrage immer sehr gerne an.

























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